MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine organische Schwefelverbindung, die von Natur aus im Körper von Menschen, Tieren und in vielen Lebensmitteln vorkommt.
Was ist MSM?
– Es ist eine Schwefellieterant: MSM besteht zu etwa 34 % aus reinem Schwefel und dient dem Körper als leicht verfügbare Schwefelquelle.
– Körperlicher Baustein: Schwefel ist ein wichtiger Bestandteil von Knorpelgewebe, Gelenkflüssigkeit sowie Strukturproteinen wie Keratin (für Haare und Nägel) und Kollagen (für Haut und Bindegewebe).
– Herstellung: Für Nahrungsergänzungsmittel wird MSM meist synthetisch aus Dimethylsulfoxid (DMSO) gewonnen.
Welche Wirkung hat MSM?
– Gelenke und Knieschmerzen: MSM hemmt Entzündungen, unterstützt den Knorpelaufbau und lindert Schmerzen bei Arthrose.
– Muskelregeneration im Sport: Es reduziert Muskelkater und oxidative Schäden nach intensivem Training.
– Haut, Haare und Nägel: Durch die Förderung der Keratin- und Kollagenbildung trägt MSM zu einem festeren Nagelbild, gesünderem Haar und einer strafferen Haut bei.
– Immunsystem und Allergien: Es wird angenommen, dass es allergische Reaktionen (wie Heuschnupfen) abmildern und das körpereigene Antioxidans Glutathion unterstützen kann.
Nebenwirkungen:
MSM (Methylsulfonylmethan) gilt im Allgemeinen als gut verträglich, und schwerwiegende oder toxische Überdosierungen sind nach derzeitigem Kenntnisstand selten.
– Magen-Darm-Beschwerden: Am häufigsten kommt es zu Blähungen, weichem Stuhl, Durchfall, Übelkeit oder einem Druckgefühl im Bauch.
– Kopfschmerzen & Schwindel: Einige Anwender berichten von leichten Kopfschmerzen oder Benommenheit.
– Müdigkeit oder innere Unruhe: Da MSM den Schlaf beeinflussen kann, wird in manchen Fällen von Einschlafproblemen oder lebhaften Träumen berichtet, wenn es am späten Abend eingenommen wird.
– Hautreizungen: Gelegentlich können Juckreiz oder leichte Hautausschläge auftreten.
Diese Symptome sind meist dosisabhängig und klingen ab, sobald die Dosis reduziert oder das Mittel abgesetzt wird.
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